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Über

Ich bin Gitarrist und Sänger, Singer-Songwriter und Musiker für akustische Improvisation.

Von 2009-2013 studierte ich Musik auf Lehramt in Köln. In dieser Zeit wurde ich sehr stark von meinem Gitarren-Dozenten Renato Rozic geprägt, der mich förderte und forderte, wo er nur konnte. Mit ihm habe ich auch mein Debüt-Album „Take A Ride“ produziert, welches im Mai 2017 erschienen ist. Des Weiteren wurde ich beeinflusst und gefördert von Johannes Poth, Sabine Herff, Elke ReiffKathrin Scheer, Ingo Stahl und Alexandra Naumann. Bei einem seiner Improvisations-Workshops lernte ich die bemerkenswerte Herangehensweise von  Lê Quan Ninh kennen, die mich nachhaltig beeindruckte. Ebenso bereichern und faszinieren mich seit meiner Kindheit die musikalischen und menschlichen Inputs des siebenmaligen Grammy-Award-Nomminees und Freund meiner Familie John Santos. Seit Anfang 2016 wohne ich in Bielefeld und arbeite seit Anfang 2017 mit Oona Kastner daran, meine Stimme noch freier werden zu lassen.

Während meines Studiums folgten Auftritte an vielen verschiedenen Orten, bei denen ich zunächst Lieder coverte. Immer mehr habe ich dann meine eigenen Stücke einfließen lassen, so dass ich heute fast keine Covers mehr spiele. Ein wichtiger Moment war auch, als ich mich dazu entschloss meine Improvisationen bei Auftritten zu spielen. Seitdem bringe ich immer ein Stück Wohnzimmeratmosphäre mit, wenn ich auftrete.

Wer mehr wissen will…

Den Grundstein meiner Musikalität legten meine Eltern. Meine Mutter nahm mich als Tänzerin tagtäglich an Orte des Tanzes, der Kunst und der Musik mit, so dass ich sehr früh sehr viel Kreativität um mich herum hatte. Musikalische Früherziehung, Ballettunterricht und Auftritte meiner Mutter, Stepptanz, Klavier, Konzerte, Trommelkurse usw. umgaben mich. Ich wollte mich aber nie auf ein Instrument festlegen und schon gar nicht Unterricht nehmen, wollte mich nicht einengen lassen, sondern ganz frei sein und spielerisch improvisieren. Das eigene und selbstbestimmte Kreativsein war mir sehr wichtig.

Mit 11 Jahren begann ich dann doch auf der „Aria“ meiner Mutter Gitarre zu spielen, um meinem Gitarre spielenden Vater zu imponieren. Mein Instrumentallehrer beschwerte sich allerdings schnell darüber, dass ich nicht sehr diszipliniert üben würde. Was er nicht wusste, war dass ich zwar die von ihm vorgelegten Stücke nur halbherzig einübte, dafür aber wild und spielerisch improvisierte, ausgedachte Stücke spielte, sie mit einem Aufnahmegerät auf Kassette aufnahm und bei meinem ersten „Live-Auftritt“ mit dem Verstärker aus dem Fenster heraus unsere Straße beschallte. Nach einigen Monaten war die große Bühne dann auch schon vorbei und ich widmete mich dem Leistungssport. Meine Liebe zur Musik entdeckte ich so letztlich erst richtig mit 23 Jahren in Köln, als ich erneut begann Gitarre zu spielen. Hierbei war mein Vater mein bester Lehrer, der mir in kürzester Zeit sehr viel seines Wissens weitergab, Reize setzte und mir Freiraum zur eigenen Entfaltung gab und schon bald mit mir zusammen musizierte. Ab dann ging alles recht schnell. Die Disziplin, die ich die zwölf Jahre dazwischen beim leistungsorientierten Sport kennenlernte, wandelte sich in große Lust um und wurde mein Antrieb stundenlang Gitarre zu spielen. Alles, was nur mit Musik zu tun hatte, sog ich auf wie ein Schwamm. Besonders war, dass ich mich wie in Trance spielen konnte. Das ist der Moment, wo ich ganz im Jetzt bin, ganz ohne Kopf, ohne nachzudenken, einfach nur sein…

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